Logan – The Wolverine

Die Mutanten sind fast ausgestorben. Logan (Hugh Jackman) und Professor Xaviar (Patrick Stewart) gehören zu den wenigen welche die Jagt in der Vergangenheit überlebt haben. Logan arbeitet als Chauffeur um den Lebensunterhalt zu verdienen. Durch einen Zufall trifft er Laura Kinney (Dafnee Keen). Diese ist eine der wenigen „neuen“ Mutanten. Doch gerade deshalb sind viele hinter ihr her. Unter anderem wird Laura von Donald Pierce und seiner Truppe gejagt.

Der Film ist nicht zu vergleichen mit den bisherigen Wolverine Filmen oder mit den Auftritten von Wolverine in z. B. X-Men. Man merkt hier deutlich, dass der Film einen Schlussstrich ziehen will. Aber gerade diese Andersartigkeit des Films macht Ihn so interessant.

Story: Wie gesagt die Story ist nicht mit den bisherigen Filmen zu vergleichen. Aber dennoch passt das alles gut zum Konzept. Der Film verfolgt eine klare Linie und hat eine interessante Geschichte. Mir hat es sehr Spaß gemacht auch diese sehr andere Seite von Wolverine zu sehen. Man kann jetzt meckern, dass die Story evtl. manchmal etwas vorhersehbar ist. Dies tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Darsteller: In erster Linie geht es natürlich um Hugh Jackman und Dafnee Keen. Hugh Jackman liefert hier eine gute Performance ab. Er schafft es die alten Stärken von Wolverine hervorheben und gleichzeitig auch die Verletzlichkeit des gealterten Logans darzustellen. Dafnee Keen ist schwieriger einzuschätzen und zu bewerten. Einerseits hat Ihre Rolle weniger Tiefgang und ist geradliniger. Generell ist ihre Darstellung nicht schlecht aber bleibt hinter der von Hugh Jackman deutlich zurück.

Kostüme und Szenenbild: Der Film verläuft quer durch die USA. Daher gibt es sowohl große Städte mit schönen, luxuriösen und modernen Hotels wie auch abgelegene Farmen und große Felder. Genauso abwechslungsreich sind auch die Kostüme der Statisten und Nebenrollen. Die Hauptdarsteller sind nicht ganz so variantenreich bekleidet. Die Kamera ist in den Action Szenen sehr schnell geschnitten. Im Kontrast dazu gibt es jedoch auch Landschaftsaufnahmen und ruhige Szenen in welchen die Kamera weit weniger aktiv ist.

Musik: An die Trailermusik von Johny Cash kommt die Filmmusik nicht hin. Allgemein ist die Musik weniger auffällig. Sie unterstreicht das Geschehen und gibt dem Zuschauer manchmal auch vor was er gerade fühlen soll.

Fazit: Wer die alten Filme kennt sollte auch den neuen Film anschauen. Es ist sehr schwierig hier einen Vergleich zu ziehen aber ich finde der Film macht vieles richtig und bringt die Story zu einem passenden Ende. Es ist einfach ein würdevoller letzter Film über Wolverine/Logan/X-24. Von mir gibt es dafür 8 von 10 Punkten.