Within

Eine junge Familie zieht in ein neues Haus um. Während sich John und Melanie Alexander (Michael Cartan und Nadine Velazquez) versuchen an das Haus zu gewöhnen, fällt es Johns Tochter Hannah (Erin Moriarty) deutlich schwerer. Als die Familie dann erfährt, dass in diesem Haus mehrere Morde geschehen sind macht dies die Situation nicht besser.

Der Film reiht sich bei mir leider in einer Reihe auf mit schlechten Filmen wie „Shut in“ oder „die Vorsehung“. Es ist einfach ein 08/15 Hororfilm bei dem man eher vor Scham weggeschaut als sich wirklich erschreckt.

Story: Die Story ist nichts besonderes und auch der Plot überrascht wirklich nicht. Was man hier zu Papier gebracht hat wurde auch schon in 100 anderen Filmen fast genau so gezeigt. Deshalb kann ich hier auch kaum etwas über die Story schreiben ohne sofort zu Spoilern. Natürlich kann man hier auch kein Meisterwerk wie Conjuring erwarten aber es liegen Welten zwischen einem ordentlichen Horrorfilm und Within. Besonders gestört haben mich die unsinnigen Handlungen der Personen. Dieses Klischeehafte „geh du voraus ich bleibe dich an dir dran“ und so weiter ist einfach abgedroschen. Daher weiß man auch in jedem Moment was gleich passiert und wird selbst von Jumpscares wenig erschreckt. Insgesamt besteht der Film auch nur aus etwas Handlung mit ein paar Jumpscares.

Darsteller: Auch hier kann ich leider nur auf die 3 Familienmitglieder eingehen. Alle spielen ihre jeweilige Rolle nicht schlecht aber trotzdem ist es nicht besonders packend. Jedoch bin ich der festen Überzeugung mit einem besseren Drehbuch hätten die Personen mehr aus dem Film herausholen können. Mir kam es so vor, als ob jeder kleinste Schritt gescriptet ist. Daher können die Schauspieler nicht ihr volles Potential entfalten.

Kostüme und Szenenbild: Gut 80-90 % des Films spielen sich im Haus ab. Selten gibt es mal ein paar Aufnahmen von außen oder anderen Orten. Das Haus ist genau so wie man sich dies für eine Wohnsiedlung vorstellt. Zwei  Stockwerke mit Wohnräumen, einen Dachboden, eine Garage, Wände aus Rigips oder Holz. Die Familie Alexander ist Bürgerlich gekleidet und soll wahrscheinlich damit eine gewisse Nähe zum Publikum herstellen. Dies würde auch ohne die eingangs beschriebenen Probleme teilweise funktionieren.

Musik: Die Musik fällt meist nicht auf und ist passend gewählt. An manchen Stellen jedoch wird es etwas laut und man bekommt die Spannung aufgedrückt. Allgemein kann der Film die Spannung nur durch die Musik aufbauen und nicht durch etwaige Handlungen der Personen.

Fazit: Ich empfehle den Film niemanden. Als wir ihn in der Sneak gesehen haben, wurden noch (schlechte) Witze über den Film und die Personen gemacht und das war immer noch besser als der Film selbst. Ich kann nicht viel gutes an dem Film finden und vergebe daher 3 von 10 Punkten.

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