Suburra

In Suburra geht es um die kleine Stadt Ostia in Italien, welche von vielen kriminellen Strukturen durchzogen ist. Nahe der Stadt soll ein Vergnügungszentrum gebaut werden. Jede kriminelle Vereinigung versucht hierbei natürlich das Vorhaben voranzutreiben und dabei soviel Einfluss wie möglich zu erhalten. Um ihr Ziel zu erreichen werden viele Politiker geschmiert oder erpresst.

Einerseits zeigt der Film sehr gut wie verschiedene Organisationen politische Ziele fokussieren und versuchen zu erreichen, andererseits ist der Film anfangs sehr durcheinander und die Personen werden erst später im Film zusammengeführt.

Es ist schwierig hier einzelne Hauptpersonen zu benennen, da der Film hiervon mehrere besitzt. Jedoch kann man im großen und ganzen sagen alle Figuren werden Okay dargestellt. Meistens sieht man den Personen jedoch sofort ihre Rolle an. Gangster sind immer tätowiert und tragen zu jeder Zeit eine Waffe bei sich. Politiker sind immer im Anzug unterwegs.

Die Story beginnt an mehreren verschiedenen Punkten. Dabei ist es Anfangs schwierig die Zusammenhänge zu sehen und herzustellen. Je länger der Film jedoch andauert, desto mehr läuft alles auf einen großen Showdown heraus. Die meisten Reaktionen der Figuren sind nachvollziehbar, jedoch gab es für mich auch 2-3 Momente in denen ich nicht nachvollziehen konnte warum die Figuren dementsprechend gehandelt haben. Die Story ist auch der größte Kritikpunkt des Films. Es beginnt zu wirr und es dauert zu lange bis sich eine klare Linie erkennen lässt. Die erste gute Halbe Stunde ähnelt eher mehreren verschiedenen Geschichten, welche zufällig in der selben Stadt stattfinden.

Der Film zieht sich durch die komplette Stadt. Von Restaurants und Kaffee’s über Strandhäuser und Hotelzimmer sind alle Lokalitäten vertreten. Dabei unterstreichen die Orte immer die jeweilige Szene. Der Politiker verbringt regelmäßig Zeit in schönen Hotels und Gangster wohnen eher in abgewrackten Wohnungen.

Fazit:

Subarru ist kein Film in den man sich reinsetzt und 2 Stunden abschalten kann. Dem Film fehlt es meiner Meinung nach an Story und Aufbau. Die Story ist anfangs zu breit gestreut und am Ende sehr vorhersehbar. Der Film hat mich nicht gepackt und ich würde ihn auch niemand wirklich empfehlen. Dafür sind die Schwächen in der Story und im Aufbau zu gravierend. Von mir bekommt Subarru magere 2,5 von 10 Punkten

image_pdfPDF Datei erstellenimage_printBeitrag drucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.