Split

Im Film Split von Regisseur M. Night Shyamalan geht es um einen Mann mit verschiedenen Persönlichkeiten. Alle teilen sich den gleichen Körper und haben verschiedene Voraussetzungen. Eine Person z. B. hat Diabetes alle anderen jedoch nicht. Der Film beginnt auf einer Geburtstagsparty. Da diese eigentlich schon zu Ende ist und ein Mädchen noch nicht abgeholt wurde, will der Vater des Geburtstagskindes Sie heimbringen. Auf dem Parkplatz werden die 3 verbleibenden Mädchen entführt. Sie kommen in einem Raum wieder zu sich. Als nacheinander ein paar der Persönlicheiten Kontakt zu Ihnen suchen merken die Mädchen wie groß die Gefahr ist in der Sie sich befinden.

Die allgemeine Filmpresse bewertet den Film relativ gut. Dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Einerseits gibt es einzelne Kategorien in denen der Film sehr großes zeigt und auch stark ist, andererseits gibt es meiner Meinung nach aber auch große Schwächen innerhalb des Films.

Story: Hierzu kann ich Inhaltlich nicht mehr schreiben ohne das Ende zu Spoilern. Die Handlung ist nicht schlecht aber es fehlt den verschiedenen Personen teils an Hintergrund. Über den Entführer und 2 der 3 Opfer erfährt man während des gesamten Films nur wenig. Dies macht es schwierig eine Bindung zu den Personen aufzubauen. Ohne diese Bindung ist es mir als Zuschauer jedoch egal ob diese überleben oder nicht und genau von dieser Spannung lebt ein Thriller. Lediglich zu Casey Cooke (Anya Taylor-Joy) gibt es durch einige Rückblenden etwas Hintergrundstory. Selbst der von James McAvoy gespielte Psychopath hat viel zu wenig Hintergrundstory. Gerade im letzten Viertel des Films wurde meiner Meinung nach viel Potential verschenkt. Hier passieren verschiedene Dinge welche so nicht stattfinden können. Dies fand ich sehr nervig und daher muss ich diese extrem wichtige Kategorie des Films stark abwerten.

Darsteller: Der Film beschränkt sich auf im wesentlichen 3 Figuren. Jedoch kann ich hier nur von Casey und den verschiedenen Figuren von James McAvoy sprechen. Die schauspielerische Leistung von Anya Taylor-Joy ist hierbei nicht überragend. Meistens hat sie Angst/Furcht, dies wird vernünftig dargestellt aber für eine gute Leistung ist dies einfach zu wenig. Beeindruckend ist hingegen die Leistung von James McAvoy. Wie schnell dieser zwischen den verschiedenen Persönlichkeiten wechseln kann ist grandios. Innerhalb von Millisekunden wechselt er zwischen den Persönlichkeiten und verändert sofort Mimik, Gestik und Körperhaltung. Vor dieser Leistung habe ich größten Respekt.

Kostüme und Szenenbild: Der Film spielt Hauptsächlich in dem Keller-Gefängnis. Hier ist es trist und kalt. Etwas klischeehaft aber auch passend. Daher ist das für mich völlig in Ordnung. Die Kleidung des Psychopathen wird je nach Persönlicheit angepasst und man weiß immer sofort wer vor einem steht. Die Kleidung ist ganz normal und fällt ansonsten nicht weiter auf.

Fazit: Durch die großen Patzer in der Story habe ich dem Film lediglich 4,0 von 10 Punkten gegeben. Jedoch ist es schwer hier eine Empfehlung auszusprechen, da viele den Film sehr großartig finden. Trotz der schlechten Wertung finde ich der Film hat auch sehr gute Seiten daher rate ich einerseits niemand von dem Film ab aber aufgrund der Schwächen kann ich Ihn auch nicht komplett empfehlen. Schaut euch den Trailer an, wenn euch dieser gefällt schaut den Film ansonsten würde ich eher die Finger davon lassen.

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