John Wick 2

John Wick 2 fängt nahezu nahtlos an der Stelle an, an welcher John Wick aufhört. John (Keanu Reeves) ist noch gezeichnet vom Kampf gegen das Drogenkartell. Mit aller Kraft versucht er nun in sein altes Leben zurück zu kommen. Doch seine Vergangenheit holt ihn wieder ein und er muss erneut als „schwarzer Mann“ durch Rom ziehen.

Der Film ist gut geworden und trotz der langen Laufzeit macht es Spaß den Film zu schauen. In den ersten 10 Minuten des Films kamen mir die Action und Kampfsequenzen nicht ganz so sauber und glaubhaft vor. Dies beschränkt sich jedoch wirklich nur auf diese kurze Spanne und danach ist alles wieder auf dem Niveau des ersten Teils.

Story: Die Story geht nahezu nahtlos nach dem ersten Teil weiter. Es dauert etwas bis die Story richtig in Fahrt kommt. Das Motiv der Fortsetzung ist leider nicht so gut wie das des ersten Teils. Da hier der erste Teil jedoch auch Maßstäbe gesetzt hat war dies zu erwarten. Auch wenn die Story etwas schlechter geworden ist bleibt sie sehenswert und spannend. Leider ist es manchmal etwas unglaubwürdig wenn John einen Treffer einstecken muss und trotzdem 5 Minuten später wieder mit vollem Körpereinsatz kämpfen kann / muss. Dies war im ersten Teil besser da dort Verletzungen seine Kampfkraft stark beeinflusst haben.

Darsteller: Hauptsächlich geht es natürlich um Jonathan Wick gespielt von Keanu Reeves. Dabei merkt der Zuschauer keineswegs, dass Keanu Reeves schon 52 Jahre alt ist. Die Kämpfe sehen sehr handgemacht aus. Auch wenn er durch Straßen und Tunnel läuft und dabei immer wieder auf Gegner trifft, so wirkt dies sehr real und gut choreographiert. Hier macht sich die jahrelange Erfahrung im Kampfsport und das intensive Waffentraining von Keanu Reeves sehr bemerkbar. Die Antagonisten haben relativ wenig Screentime. In der ersten Hälfte des Films sind es meist nur einzelne Szenen oder Kämpfe in denen Ruby Rose (Ares) oder Common (Cassian) vorkommen.

Kostüme und Szenenbild: Das Szenenbild ist sehr verschieden. Mal befindet man sich in einem der luxuriösen Continental Hotels, dann wieder in einem alten verfallenen Gebäude und ein anderes mal in U-Bahn Stationen. Die Schauplätze sind gut gewählt und sehr abwechslungsreich. Der Film setzt, wie der erste Teil, nicht auf große Explosionen oder Special Effekts. Dies ist weder positiv noch negativ, wollte ich jedoch bewusst erwähnt haben. Zu den Kostümen lässt sich nicht so viel sagen. John trägt genauso wie die meisten anderen Personen immer einen Anzug. Es sind hierbei eher die kleinen Rollen welche im Kostüm von dieser Norm abweichen und als Bettler, Passant oder Straßenmusiker auftreten. Die Wunden und Verletzungen sind jedoch wieder gut inszeniert.

Musik: Die Musik ist treibend und immer etwas auf spannend gemacht. Es passt soweit zu einem Actionfilm ist aber auch nicht weiter erwähnenswert oder besonders.

Fazit: Jeder, der den ersten Teil mochte, kann sich auch den zweiten Teil anschauen. Genau das gleiche gilt auch für alle Fans von Action Filmen oder Keanu Reeve Fans. Der Film kommt in ein paar Punkten leider nicht an das Niveau des Vorgängers heran aber bleibt trotzdem sehenswert und ist eine gute Fortsetzung. Meist empfehle ich es Actionfilme im Kino anzuschauen, bei diesem Vertreter des Genres finde ich jedoch ein großer Fernseher erzielt genau den gleichen Effekt. Von mir bekommt der Film immer noch gute 7 von 10 Punkten. Ich freue mich schon auf den neuen Teil, welcher voraussichtlich 2018 in die Kinos kommt.

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