Ghost in the Shell

In der Zukunft ist es möglich, alle Körperteile durch Roboterteile zu ersetzen. Bei Major (Scarlett Johannson) wurde nur das Gehirn in einen Roboter eingepflanzt. Sie arbeitet für die Regierung und greift zusammen mit der Sondereinheit 9 bei Verbrechen ein. Bei einem Einsatz wird sie auf Kuze und sein treiben aufmerksam. Nach und nach fängt sie an weitere Nachforschungen anzustellen und schnell wird klar, dass Sie auf etwas sehr wichtiges gestoßen ist.

Der Film ist meinem Ermessen nach sehr gut geworden und nicht nur etwas für Anime-Fans. Insgesamt gibt es am Film nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Film ist auch einer der wenigen Hollywood-Filme in welchen die Hauptrolle weiblich ist. Die Anime Vorlage kenne ich nicht jedoch tut dies dem Film keinen Abbruch.

Story: Die Story ist interessant und über die 106 Minuten Lauflänge niemals langweilig. Die einzelnen Figuren erhalten leider manchmal etwas wenig Hintergrundgeschichte. Gerade zu den anderen Mitgliedern der Einheit hätte ich mir etwas mehr Story gewünscht. Aber dies ist nur ein sehr kleiner Kritikpunkt.

Darsteller: Scarlett Johansson (Major) schafft es die Story jederzeit zu tragen und voranzutreiben. Die Entwicklung ist umgekehrt wie bei „Lucy“ in welchem Scarlett Johansson ebenfalls die Hauptrolle spielte. Damit beweist sie wieder einmal wie gut Sie auch die Entwicklung / Evolution einer Person darstellen kann. Es gibt natürlich im Team auch noch die klassischen Figuren wie den Chef der Truppe oder den Draufgänger. Dies sollte jedoch nur am Rande erwähnt sein.

Kostüme und Szenenbild: Da der Film in der Zukunft spielt, ist alles sehr futuristisch dargestellt. Es gibt sowohl Landschaftsaufnahmen wie auch viele Szenen in den verschiedensten Räumen. Man könnte sich jederzeit in der Landschaft verlieren. Die Skyline und auch die verschiedenen Gebäuden sind sehr detailreich animiert und treffen genau den richtigen Look. Im Nachhinein erinnerten mich die Landschaftaufnahmen entfernt an das Intro von „Futurama“. Die Räume sind voll mit High-Tech und sehr aufgeräumt. Die Kostüme sind teilweise sehr futuristisch manchmal jedoch auch sehr bodenständig. Major ist jederzeit sehr futuristisch angezogen im Kontrast dazu hat Daisuke Aramaki (Chef der Sondereinheit 9) sehr bodenständige und normale Businesskleidung an.

Musik: Die Musik ist meist unauffällig. Lediglich am Anfang fällt diese teilweise auf. Ansonsten ist die Musik sehr dezent und niemals übertrieben. Der Film ist für mich ein kleines Musterbeispiel wie Filmmusik eingesetzt werden sollte.

Fazit: Wie gesagt, man muss kein Anime-Fan sein um den Film zu sehen. Es war mal wieder ein sehr schöner Film und gerade die Skyline könnte ich Stundenlang anschauen. Ich gebe dem Film 10 von 10 Punkten und empfehle ihn jedem Sci-Fi Fan oder den Anime-Fans. Einzig das 3D in diesem Film muss nicht wirklich sein. Das Geld dafür kann man sich auch sparen. Da ich den Film im O-Ton gesehen habe kann ich über die deutsche Synchronisation leider nichts sagen.

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