Die schöne und das Biest

Die junge Frau Belle (Emma Watson) wohnt in einem kleinen sehr ländlich geprägten Ort. Dabei strebt Sie größeres an und will unter anderen in andere Gebiete reisen und mehr von der Welt sehen. Einestages kehrt Ihr Vater nicht vom Markt zurück. Nach kurzer Zeit wird Belle von Ihrem Pferd zum Schloss des Biests geführt.

Der Film die Schöne und das Biest ist ein Remake des gleichnamigen Musicals von 1994 und dem Zeichentrickfilm von 1994. Die Geschichte bleibt dabei unverändert. Betonen möchte ich jedoch, dass dies dem Film nicht schadet. Der Film ist keineswegs besser oder schlechter als die sehr bekannte Zeichentrickvariante. Es hat mir während des ganzen Films viel Spaß gemach die Geschichte zu verfolgen.

Story: Wie gesagt, die Story ist unverändert zu den bisherigen Veröffentlichungen. An der grundsätzlichen Story ist somit nichts verkehrt und diese wird im gesamten Film gut umgesetzt. Daher gibt es zu diesem Punkt auch nicht so viel zu sagen wie zu sonstigen Filmen.

Darsteller: An der Qualität der Schauspieler kann nicht gezweifelt werden. Egal ob man über Emma Watson oder Dan Stevens redet (Biest/Prinz). Sowohl die schauspielerische Leistung als auch die gesangliche Leistung ist soweit tadellos. Die Rollen werden gut gespielt und alle konnten Ihr Potential entfalten. Kurz möchte ich auch Luke Evans erwähnen. Dieser verkörpert den arroganten Schönling Gaston. Ich war auf diese Rolle sehr gespannt und kann jetzt im Nachhinein sagen, Luke Evans trifft hier genau die richtige Mischung aus Arroganz und Hochmut.

Kostüme und Szenenbild: Die Kostüme sind an das 18. Jahrhundert angepasst. Jedoch fällt von Anfang an auf, dass alle Kostüme sehr schick und sauber sind. Wie in verschiedenen anderen Disneyfilmen ist die Entwicklung der Figuren sehr schön zu beobachten. Besonders die Figur des Biests ist hierbei herauszuheben.

Musik: Der Film enthält natürlich wieder viel Gesang. Dabei haben wie bereits erwähnt alle Schauspieler ihre Rollen selbst gesungen. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich den Film mit originalem Ton gesehen hab. Daher kann ich nur über den englischen Originalgesang sprechen und nicht über die deutsche Adaption und Synchronisation berichten. In einigen Szenen merkt man, dass die Lieder nachvertont wurden. Ich fand dies nicht weiter schlimm möchte es jedoch trotzdem hier erwähnt haben. Die allgemeine Musik ist schön und unterstreicht die Handlung. Lediglich in den spannenden Momenten hat mir etwas mehr Bass gefehlt. Jedoch vermute ich man hat hier Rücksicht auf jüngere Zuschauer genommen.

Fazit: Der Film ist einfach ein gelungenes Remake und auch nach so vielen Jahren ist die Geschichte toll anzusehen. Der Film ist immer wieder schön anzusehen. Dazu muss sich der Film nicht hinter seinen Vorgängern verstecken. Welche Version der Geschichte man besser findet ist Geschmackssache und alle sind sehenswert. Meiner Meinung nach kann man den Film sowohl im Kino als auch daheim genießen. Von mir bekommt der Film 8,5 von 10 Punkten.

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