Kingsman – the golden Circle

Der zweite Teil der Kingsman Story ist seit 2 Wochen in den Kinos zu sehen und es geht wieder um Agent Eggsy. Die Kingsman Agency wird gehackt und alle bekannten Standorte werden zerstört. Nur die Agenten Eggsy und Merlin überleben. Die Spur führt sie zum sogenannten „golden Circle“.

Story: Die Story ist interessant und verfolgt dennoch ein klares Ziel. Es werden neue Charaktere eingeführt und es gibt ein wiedersehen mit Charakteren aus dem ersten Teil. Die Screentime einiger Personen ist überraschend kurz. Gerade (Channing Tatum) hat deutlich weniger Screentime als man nach dem Trailer vermutet. Jedoch kann die Story nicht mit dem ersten Teil verglichen werden. Hier fehlt im zweiten Teil die Spontanität und die Unvorhersehbarkeit.

Darsteller: Die Performance der verschiedenen Schauspieler ist wie erwartet gut. Der Cast harmoniert gut und ist auf einem würdigen Niveau. Aber auch hier kann der goldene Zirkel nicht mit dem ersten Teil mithalten. Es fällt schwer mit manchen Personen eine Verbindung aufzubauen. Es sind auch einige sehr bekannte Schauspieler dabei doch die wichtigsten Rollen werden von etwas weniger bekannten Schauspielern besetzt. Die bringt aber auch einen schönen Kontrast in den Film welcher auf gar keinen Fall negativ ist.

Kostüme und Szenenbild: Der Film spielt zu einem großen Teil in Amerika und in Columbien. Die jeweiligen Locations wurden schön inszeniert und zum Teil auch mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Alles versprüht seinen eigenen Charm und man kann in die jeweilige Welt eintauchen. Negativ aufgefallen ist mir jedoch die zum Teil extrem hektische Kamera. Man hat in manchen Kampfsequenzen das Gefühl, dass bei jeder Handbewegung die Perspektive geändert wird. Hier könnte man auf den ein oder anderen Sprung verzichten.

Musik: Im Film sind viele Remakes von bekannten Songs zu hören und unterstreichen die Handlung sehr gut. Gerade wenn in Kampfsequenzen ein bekannter Titel läuft macht es gleich noch mehr Spaß zuzusehen. Ein sehr bekannter Musiker hat hier auch eine schöne Nebenrolle abbekommen. Was immer wieder für witzige Momente sorgt.

Fazit: Kingsman – the golden Circle ist ein guter Film mit ein paar kleinen Schwächen. An den ersten Teil kommt er leider nicht hin da ihm dieser „Underdog-Faktor“ fehlt. Dies ist ähnlich wie bei John Wick und John Wick 2. Der jeweils erste Teil kam aus dem nichts und war extrem gut. Dies mit einem weiteren Teil zu toppen ist extrem schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Dennoch ist der Film sehenswert und bietet in seinen Genres Action und Comedy viele gute Szenen die einfach unterhalten.

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